In 80 Büchern um die Welt: Südsee-Kreuzfahrt (Teil 2)

Kia ora, haere mai! Das ist Maori und heißt “Hallo, herzlich willkommen!” Für mein Langzeitprojekt “In 80 Büchern um die Welt” habe ich eine Südsee-Kreuzfahrt zusammengestellt.

Die Titel verlinke ich euch hier.

Teil 1 der Kreuzfahrt findet ihr hier: https://youtu.be/hWENydrYxsc

Bücher aus Teil 2:

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Erstkontakt mit Violine

von Nadja Neufeldt

Normalerweise lese ich Kurzgeschichten häppchenweise. Lege das Buch nach ein, zwei Geschichten weg. Nutze sie als Zwischengang bevor ich ein neues Buch anfange.

Diesmal nicht! Die Geschichten haben mich so gefesselt, dass ich sie in einem Rutsch weggelesen habe. Der Folgeband mit mehr Geschichten liegt schon hier.

Besonders gefallen haben mir die Geschichte mit dem Nachtregen, und die namendgebende Geschichte mit der Violine. Bin schon sehr gespannt auf mehr.

Der Schatten des Chamäleons

von Minette Walters

Charles Acland ist Soldat mit jeder Faser. Als er bei einem Einsatz im Irak schwer verletzt wird, zieht es ihm den Boden unter den Füßen weg. Der vormals fröhliche, offenherzige Charles wandelt sich im Krankenhaus zu einem verschlossenen, aggressiven Einzelgänger, der jegliche Aufmerksamkeit und Zuneigung zurückweist.

Als er aus dem Krankenhaus – und der Armee – entlassen wird, muss er sich in London ein neues Leben aufbauen. Er eckt überall an, bis er zufällig die Bekanntschaft von Jackson macht, die ihm Paroli bietet. Bald gerät er unter Mordverdacht, als ein Mann, mit dem er eine Auseinandersetzung hatte, erschlagen wird. Auch die anderen Opfer der Mordserie starben an Tagen, an denen Charles in London war und für die er nur wackelige Alibis hat. Doch was sollte sein Motiv sein?

Und wenn es Charles nicht war, wer war es dann?

Nachdem ich gleich zwei Bücher hintereinander abgebrochen hatte, brauchte ich ein Buch von dem ich vorher schon wusste, dass es gut wird. Minette Walters hat mich da wirklich noch nie enttäuscht. Ich liebe ihre Art, das Buch mit Dokumenten zu durchsetzen – Zeitungsartikel, Memos, Vernehmungsprotokolle, und so weiter.

Auch diesmal bleibt es wieder spannend bis zum Schluss. Und auch wenn ich von Anfang an auf Charles’ Seite stand, gab es dennoch einen Punkt, wo selbst ich an seiner Unschlud zweifeln musste – war er es am Ende doch?

Minette Walters hat sich die 5 Sterne auf jeden Fall verdient!

Popular Hits of the Showa Era

von Ryu Murakami

Beliebte Schlager der Showa Ära spielen eine große Rolle in diesem Buch. Die Showa Ära entspricht der Regierungszeit des japanischen Kaisers Hirohito, also 1926 bis 1989.

Die Geschichte spielt in Tokio, wo sich sechs junge Männer zu einer losen Clique zusammenfinden und Samstags zusammen Karaoke singen. Eigentlich verbindet sie wenig, ausser der Tatsache dass sie alle irgendwie kein Ziel im Leben haben, noch nie eine Beziehung – oder gar nur eine gefestigte Bezugsperson – hatten, und eigentlich alle Loser sind.

Ebenfalls eine Clique sind sechs Frauen Ende dreissig, sogenannte Oba-sans, die alle Midori heissen (und sich eigentlich nur deshalb ab und zu treffen), belangloses Zeug daherreden und sich gegenseitig nicht wirklich zuhören, und gerne Karaoke singen.

Eines Tages trifft einer der jungen Männer zufällig auf eine der Midoris – und obwohl sie sich gar nicht kennen, liegt kurz darauf einer der beiden tot auf der Straße. Die Polizei hat keine Anhaltspunkte und stellt die Ermittlungen bald ein, doch die verbliebenen fünf Mitglieder der dezimierten Clique haben eine Spur und ermitteln selbst. Und zwar keineswegs um der Polizei zu helfen – sondern um Vergeltung zu üben.

Der Plan gelingt, doch nun sinnt auch die andere Clique auf Rache, und so entwickelt sich zwischen diesen beiden völlig unscheinbaren Gruppen ein tödlicher Bandenkrieg, der weder von der Polizei noch von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die Zahl der Mitglieder sinkt, und die Waffen werden immer schlagkräftiger, bis es zum Schluß zum großen Showdown kommt.

Der Roman wird als gesellschaftskritische Satire angepriesen, doch auch wenn es definitv eine Satire mit überzeichneten Charakteren und Handlungen ist, erschliesst sich mir nicht was an diesem Buch gesellschaftskritisch ist. “Ärgere keine jungen Männer und keine Oba-san, sonst machen sie dich kalt” finde ich jetzt nicht “gesellschaftskritisch”.

Habe mich trotzdem amüsiert.

Book Haul Unboxing – Ich packe meine Bücherpost aus!

Da euch das letzte Auspackvideo so gut gefallen hat, habe ich extra Päckchen gesammelt damit ich das nochmal machen kann. Manche hatte ich so lange aufgehoben, dass ich gar nicht mehr wusste, was da drin sein könnte :o)

Hier die Links zu den Büchern:

Lesemonat Januar 2020 | Neuzugänge

Im Lesemonat Januar habe ich 4 Bücher beendet, und 2 Neuzugänge zu verzeichnen.

Die Titel verlinke ich euch hier:

In 80 Büchern um die Welt: Südsee-Kreuzfahrt (Teil 1)

Kia ora, haere mai!

Das ist Maori und heißt “Hallo, herzlich willkommen!”

Für mein Langzeitprojekt “In 80 Büchern um die Welt” habe ich eine Südsee-Kreuzfahrt zusammengestellt.

Die Titel verlinke ich euch hier:

Faszination Regionalkrimi | Stade und umzu

Was genau ist eigentlich ein Regionalkrimi? Seit wann gibt es in jedem Kaff einen Ermittler, und warum finden wir das so toll? Ich stelle euch Autoren und Krimis aus Stade und dem Stader Umland vor.

(Anmerkung zu Elke Loewe: Ich habe ihre ‘richtigen’ Krimis gar nicht erwähnt, die im fiktiven Ort Augustenfelth spielen…)

* eine Auswahl von Krimis:

Regaltour & Gewinnspiel-Auflösung

Dodo und The Nightingale vom Literaturschockforum haben sich eine Regaltour gewünscht.

Ausserdem löse ich heute das Gewinnspiel für das signierte Exemplar für Nicole Gozdeks Roman Prophezeiungen für Jedermann auf.

Viel Spaß!

Tod eines Milchbauern

von Thomas B. Morgenstern

Jawohl, ich habe den nächsten Band vom Milchkontrolleur gleich hinterher gelesen.

Hans-Georg Allmers und seine Nachbarn geraten mal wieder unter Mordverdacht, als zwei Jahre nach dem Mord aus dem ersten Band wieder eine Leiche gefunden wird. Das heisst, Hans-Georg diesmal nicht, dafür wird aber einer seiner Freunde verhaftet. Da ist Staatsanwalt Walter Allmers wie gewohnt mal wieder auf schnelle Erfolge aus – doch hatte der Verdächtige überhaupt ein echtes Motiv?

Wir erfahren wieder viel über Hans-Georgs Nachbarn und die Bauern im Dorf und über die Milchkühe, während die Mordermittlungen darüber fast zur Nebensache werden. Doch irgendwie gefiel mir der Stil, ich lerne gerne die Leute besser kennen, auch wenn sie eigentlich nur Nebendarsteller sind.

Das Dorf hat übrigens immer noch keinen Namen, und hat auch in diesem Band keinen gebraucht. Meine liebste Nebenfigur ist die kuchenbackende Tratschtante Hella Köhler. Die ist super!