Nauru Burning

von Mark Isaacs

Australien, das vielen von uns als Einwandererland bekannt ist, hat ein immens strenges System für Asylbewerber und Flüchtlinge. Sie werden noch vor der Küste abgefangen, und auf verschiedenen Pazifikinseln interniert, ohne jemals einen Fuß auf Australischen Boden zu setzen. Dort sind sie oft monate- oder jahrelang inhaftiert bevor über ihren Asylantrag entschieden wird. Viele werden dann am Ende nicht von Australien, sondern von Papua-Neuguinea aufgenommen.

Das wird von der westlichen Welt fast nicht wahrgenommen, denn Journalisten ist der Aufenthalt auf solchen Inseln wie Manus oder Nauru nicht gestattet, und auch Hilfsorganisationen sind dort nicht erwünscht. Politiker, die sich auf den Inseln für die Flüchtlinge einsetzen, werden kurzerhand gefeuert und deportiert.

Was 2013 mit einem friedlichen Protest im Flüchtlingslager von Nauru begann, eskalierte zu einem gewalttätigen Aufstand, an dessen Ende das Lager in Schutt und Asche lag, und viele Menschen verletzt wurden. Hunderte Flüchtlinge wurden willkürlich verhaftet und angeklagt, den Aufstand geplant oder angezettelt zu haben.

Mark Isaacs, der bereits ein Buch über Nauru geschrieben hatte, veröffentlich in diesem kurzen eBook die Aussagen von Beteiligten auf beiden Seiten, und versucht, das Geschehen chronologisch nachzuzeichnen.

Dieses Buch ist Teil meiner literarischen Südsee-Kreuzfahrt.

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