Gelesene Bücher weiterverkaufen? So geht’s

Kurzer Beitrag zwischendurch:

Mitten in der Nacht fragte MarsEule auf Discord, wie das mit Medimops funktioniert, wenn man gebrauchte Bücher vekaufen will. Ich habe eine kleine Antwort geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten will, denn ausgelesene Bücher haben wir alle. Und wenn ihr auch nur ein kleines bisschen so seid wie ich, dann habt ihr auch keinen Platz mehr, um alle Bücher zu behalten.

Wie geht das mit Momox?

Momox hat eine App für das Smartphone, damit kannst Du den Barcode deiner Bücher einscannen, und sie sagen Dir, wie viel sie Dir dafür geben. Die machen eine Mischkalkulation, d.h. Du brauchst den Zustand gar nicht angeben. Der Ankaufpreis für ein Buch, dass sie nehmen wollen ist immer der gleiche für alle Zustände. Wenn es gut ist, verkaufen sie es teurer weiter, wenn es nicht so gut ist, billiger.

Du kannst die Bücher, die Du verkaufen willst (die sie auch haben wollen) in der App speichern, bis Du ein Paket zusammen hast. Ab einem bestimmten Wert schicken sie Dir DHL vorbei, die das abholen, wenn Du also etwas “sammelst” brauchst Du es nicht mal zur Post schleppen.

Wir haben auch die App von ReBuy, und scannen die Bücher immer mit beiden. Manchmal will der eine ein Buch nicht, der andere nimmt es aber. Wenn beide es wollen, tue ich es in die Kiste von dem, der mehr dafür bietet.

Falls sich ein Preis ändert zwischen dem Tag als Du es gescannt und in deine Kiste getan hast, und dem Tag an dem es dort ankommt, bekommst Du den aktuellen Preis. Falls sie ein Buch, dass Du mitgeschickt hattest, in der Zwischenzeit nicht mehr wollen, bekommst Du leider nichts, und sie entsorgen das Buch – man bekommt die also nicht zurück! Das heisst, man sollte nicht zu lange warten, um seine Kiste zu füllen. Um das zu vermeiden, sortiere ich Bücher, die ich an solche Dienste verkaufen will, zuerst aus, und sammele, bis ich einen ordentlichen Stapel habe, und scanne die dann alle in einem Rutsch und mache das Paket zeitnah fertig.

Je neuer das Buch, desto mehr bekommt man. Spiegel-Bestseller vom Supermarkt-Grabbeltisch nehmen sie meistens nicht, weil die eh schon jeder hat, aber Bücher, die gefragt sind, können schonmal 3 Euro bringen (ich glaube ab 10 Euro holen sie ab). Ich bin aber auch schon alte Taschenbücher losgeworden, die vergriffen sind. Manchmal nur für 20 cent, aber Kleinvieh macht auch Mist.

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