Funny Story – Emily Henry

Daphne fällt aus allen Wolken. Kurz vor der Hochzeit beschließt ihr (nun Ex) Verlobte Peter, dass er seine Kindheitsfreundin Petra liebt. Kurzerhand wirft er Daphne aus dem gemeinsamen Haus. Nun seht Daphne da. Ohne Freunde, ohne Familie, in Peters Heimatort Waning Bay, am Lake Michigan. Trotz ihres Traumjobs als Kinderbibliothekarin weiß sie nun nicht weiter. Will sie überhaupt in Waning Bay bleiben?

Auch Miles hat seine große Liebe verloren. Petra ist praktisch sofort bei Peter eingezogen. Als Daphne spontan bei ihm einzieht, wirbelt das beider Leben gehört durcheinander und die Karten werden neu gemischt. Und dann erhalten sie beide eine Einladung zu Peter und Petras Hochzeit. Was soll denn das nun wieder?? Ein feucht fröhlicher Abend mit etwas zu viel Wein sorgt dafür das sie ihren Expartnern gegenüber behaupten, ein Paar zu sein. Alles um den Sommer zu überstehen, denn Daphne hat eigentlich bereits Pläne für einen neuen Job und wer verliebt sich denn bitte in den Exfreund der Frau, die einem die große Liebe weggeschnappt hat?…

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Suleika öffnet die Augen – Gusel Jachina

Diese Rezension fällt mir schwer, ich bastele schon tagelang an diesem Artikel herum. Die Titelfigur Suleika hat mich berührt, interessiert, mitgerissen, ich habe mit ihr (und für sie) gelitten, mich aber auch über sie gewundert, und mich sogar über sie geärgert.

Beim Lesen wurden also alle möglichen Emotionen frei, teils auch gegensätzliche zur gleichen Zeit. Aber ich habe auch Kritik, die die Sternchen wieder gedrückt hat.

ACHTUNG: Diese Rezension spoilert die Handlung.

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Baba Dunjas letzte Liebe – Alina Bronsky

Baba Dunja möchte ihren Lebensabend in Ruhe und Abgeschiedenheit verbringen. Eine kleine Hütte, ein Gemüsegarten, ab und zu mal etwas Strom – mehr braucht und will sie nicht. Sie entscheidet sich für ein kleines Dorf im verseuchten Sperrgebiet bei Tschernobyl, wo sie mit einer Handvoll Gleichgesinnter ein bescheidenes Leben führt.

Als Fremde ins Dorf kommen, steht ihre Zukunft in der Einsamkeit plötzlich auf wackeligen Beinen. Und dann gibt es auch noch eine Leiche…

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Ich bleibe hier – Catherine Ryan Hyde

Billy Shine war schon lange nicht mehr vor der Tür. Seit mehr als zehn Jahren nicht. Seine Lebensmittel lässt er sich nach Hause liefern, er war schon seit Ewigkeiten bei keinem Arzt mehr, und vor seinen Nachbarn im Mietshaus versteckt er sich.

Bis die neunjährige Tochter der Nachbarin plötzlich direkt neben seiner Veranda auf den Stufen der Eingangstür sitzt und nicht mehr weggeht. Als Billy sich traut, sie zu fragen, was sie da tut, gerät sein ganzes vorsichtig organisiertes Leben durcheinander, denn Grace braucht Hilfe. Von Erwachsenen. Zum Beispiel von Billy.

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Wechselbalg – Clarissa Bühler

Ich habe lange überlegt, und habe mich bei diesem Buch für 5 Sterne entschieden. Schon beim Lesen kletterten die Sterne, die ich vergeben wollte, stetig nach oben, zum Schluss waren es solide 4+. Warum volle 5? Ganz einfach: seit ich dieses Buch beendet habe, habe ich 3 weitere Bücher gelesen, doch meine Gedanken kreisen immer noch um Mo, Joe und Marie. Ihre Geschichten lassen mich nicht los.

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Albert muss nach Hause – Homer Hickam

Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators – so lautet der Untertitel dieser Komödie.

Der Autor beschreibt die Geschichte seiner Eltern und ihrem ungewöhnlichen Haustier: Homer Hickam Senior und seine Frau Elsie haben unterschiedliche Meinungen über Elsies Alligator Albert, den sie zur Hochzeit bekommen hat.

Als Homer verkündet „Der Alligator oder ich!“ muss Elsie sich schweren Herzens von dem Tier trennen. Ihre Bedingung: sie bringen Albert mit dem Auto zurück nach Florida!

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Beside Myself – Ann Morgan

Wer kennt nicht die Geschichte vom doppelten Lottchen, dem Zwillingspaar, das die Plätze tauscht um die getrennten Eltern besser kennenzulernen?

Helen und Ellie sind eineiige Zwillinge, und tauschen für einen Tag die Rollen. Die willensstarke Anführerin Helen mimt eine tollpatschige Ellie, und Ellie schlüpft in Helens Rolle. Doch was als ein Spiel beginnt, wird für Helen schnell zum Albtraum:

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Der wunderbare Massenselbstmord – Arto Paasilinna

Onni Rellonen will sich umbringen. Der Entschluss ist gefasst, er nimmt seinen Revolver und sucht sich ein geeignetes Plätzchen, um sich das Gehirn wegzupusten. Leider kommt ihm Oberst Kemppainen in die Quere, der sich gerade aufhängen will.

Nach der unfreiwilligen gegenseitigen Rettung vor dem Tod verbindet die beiden eine ganz besondere Freundschaft. Noch nie haben sie sich so verstanden gefühlt.

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Der Buchspazierer – Carsten Henn

Die Geschichte handelt von einem pensionierten Buchhändler, der sich als Rentner die Tage damit vertreibt, für die Buchhandlung in der er früher gearbeitet hat, Botengänge zu erledigen. Jeden Tag trägt er zu Fuß Bücher in der Stadt aus, und hat jeden seiner Kunden mit einem literarischen Spitznamen belegt. So gibt es einen Mister Darcy, eine Effi Briest, und auch eine Pippi Langstrumpf, die regelmässig Bücher von ihm bekommen.

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Das begrabene Buch

von D.M. Pulley

Dieses Buch hatte ich mir über Prime Reading bei Amazon ausgeliehen, und zwar schon 2016, deshalb war es höchste Zeit, es endlich mal zu lesen.

Der Klappentext verspricht die Geschichte von Jasper, dessen Mutter 1952 spurlos verschwindet. Er findet ihr Tagebuch, und macht sich daran, das Geheimnis um ihr Verschwinden aufzuklären. So weit, so gut.

Am Anfang des Buches ist Jasper 9 Jahre alt (ich weiss nicht, ob er am Ende älter ist oder nicht). Seine Mutter wird als ziemlich liebevoll dargestellt, und sein Vater spielt lieber mit ihm Baseball, anstatt ihn für irgendwas zu bestrafen. Trotzdem hat Jasper dauernd – und zwar wirklich dauernd – Angst vor Prügel wenn er nicht zu 100% den Erwartungen der Erwachsenen entspricht.

Das zieht sich bis zu dem Punkt an dem ich abgebrochen habe durch die ganze Geschichte. Es ist eigentlich nur „Angst vor Prügel, etwas Alltag, Angst vor Prügel, Dialog mit Tante, Angst vor Prügel, Schule, Angst vor Prügel…“ Er glaubt sogar auf den elektrischen Stuhl zu kommen, als er einem Polizisten nicht gehorcht.

Das hat mich echt extrem genervt, vor allem weil er gar keinen Grund hat vor allem und jedem so eine Angst zu haben. Anfangs mag das ja sein Verhalten noch erklären, aber es gibt irgendwie so gar keinen anderen Aufhänger für Spannung oder Dramatik, ausser „wird Jasper jetzt doch Prügel bekommen?“

Es kam einfach der Punkt, wo mich die Antwort auf diese ewige Frage nicht mehr interessiert hat.

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